Presse

Musik aus einer nicht ganz so heilen Welt

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Mitunter meint man in der Musik ein wenig von der Zerrissenheit zu spüren, die Nat King Cole bei seinen Wanderungen zwischen den Welten empfunden haben mag. Jedenfalls lässt der Sänger Melvin Edmondson meisterhaft diesen Hauch von Versonnenheit, von Sehnsucht in seiner Stimme aufscheinen.
Der Abend gelingt vor allem deshalb, weil die Musik im Vordergrund steht: Edmondsons Gesang, der seine Leichtigkeit lebenslanger Erfahrung verdankt, die Gastauftritte und Duette mit Dolores Revels und das fabelhafte Björn Vüllgraf Orchestra...

Mathias Wiedemann in der Mainpost vom 19.12.2009

Herrliche Hommage an Cole und Sinatra

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Das Flair großen Entertainments der 50er- und 60er-Jahre war im Rittersaal des Gifhorner Schlosses zu spüren. Nat King Cole und Frank Sinatra lebten noch einmal auf - gemeinsam in einem Konzert.

Zu Gast waren die beiden Sänger Melvin Edmondson und André Rabin mit dem Björn Vüllgraf Sextett.

Melvin Edmondson, für seine Erfolgsproduktion "Melvin Edmondsons Tribute To The Unforgettable Nat King Cole" bekannt, intonierte die Songs des US-amerikanischen Sängers Nat King Cole mit der berühmt warmen Stimme wie in dessen besten Zeiten. Und André Rabini glänzte als swingender Sinatra, brauchte den Vergleich mit dem US-Amerikaner ebenfalls nicht zu scheuen. Dazu die musikalische Unterstützung des Björn Vüllgraf Sextetts - einfach authentisch.

Chris Nibuhr in der Braunschweiger Zeitung vom 20.11.2008

Tribut an den "Unvergesslichen"

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Die NDR-Radiophilharmonie hat Nat King Cole, Altmeister des Jazzpop auferstehen lassen, den „Unvergesslichen“, wie er auch genannt wird. Und viele wollten seiner Majestät huldigen – der große Sendesaal war ausverkauft.

Der Hamburger Melvin Edmondson aus Ohio ist einer der wenigen Jazz-Sänger, die den speziellen Cole-Sound draufhaben...
Das Besondere: die Funk-Musiker spielten die Originalfassungen vom „King“, obwohl es die zuvor nicht auf Papier gab. Da schuf Björn Vüllgraf Abhilfe. Der Jazzpianist mit den guten Ohren hat die alten Aufnahmen in Noten umgewandelt. Und gleich mitgespielt: zusammen mit Ulle Rode (Gitarre), Hervé Jeanne (Bass) und Ralf Jackowski (Schlagzeug) mischte er sich unter die Philharmoniker und diese kräftig auf. Die lieferten nach einiger Zurückhaltung weichgespülte Klangfarben. Die Geigen strahlten in hellem Schmelz...

Schade, dass Dolores Revels nur wenige Nummern sang. Obwohl Moderator Michael Becker - unterhaltsame Details beisteuernd - sie „bezaubernd“ fand. Das war sie wirklich mit ihrer kultiviert verrauchten Stimme und dem satten Vibrato... Begeisterung im Publikum.

Günter Heiss in der Neuen Presse Hannover vom 26.2.2007

Rheingau Musik Festival: Verneigung vor Nat „King“ Cole

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Charmeur Melvin Edmondson sorgte mit seiner Hommage an den 1965 verstorbenen Mr. „Unforgettable“ für jede Menge Begeisterung...

Edmondson erinnert gerade in den softigen Balladen auf verblüffende Weise an die „velvet voive“ des großen West Coast Jazzers. Dazu hat er mit dem Björn Vüllgraf Orchestra eine ebenso junge wie versierte Big Band mit Streichern im Rücken, die das Crossover perfekt beherrscht. Obwohl die Original-Arrangements rekonstruiert wurden, klingt da nie Patina vor – im Gegenteil, Coles späte Crooner-Nummern aus den 50-ern und 60-ern wirken nach wie vor frisch und zeitlos. Das Repertoire, von „Route 66“ und „Mona Lisa“ ... und dem „When I fall in love“ - Duett mit Dolores Revels – eine Endlosliste an ewig populären Evergreens; die zwar Coles frühe Jazz-Phase außen vor, aber kollektiv beseelte Gesichter zurück lassen.

Peter Müller im Wiesbadener Kurier vom 5.8.2007

Der Sänger mit der Samtstimme

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Nie war die Sehnsucht größer als heute, sich an die populäre Musik vergangerer Jahrzehnte zu erinnern und sich mit ihr in eine unbeschwerte Zeit zurückzuversetzen...

“Melvin Edmondson’s Tribute to the Unforgettable Nat King Cole“ hieß die Show, die in der Tonhalle an Nataniel Adams Coles, den Popstar mit Jazzwurzeln, erinnerte. Nicht der brilliante Pianist der 40er Jahre, der mit seinem schlagzeuglosen Trio den Jazz nachhaltig beieinflusste, erfuhr hier eine Würdigung, sondern der Crooner der 50er und 60er Jahre, der mit einschmeichelnden Balladen Millionenerfolge feierte...

Das mit Bedacht zusammengestellte Programm enthielt alles großen Hits des Sängers „with the velvet voice“, von dem Rhythm-&-Blues-Klassiker „Route 66“ aus dem Jahre 1946 über „Mona Lisa“, den Nummer-Eins-Hit von 1950, mit dem Coles Karriere zum Leidwesen der Jazzfreunde eine neue Richtung einschlug, und „Unforgettable“ von 1951 bis zu dem Country-Schlager „Ramblin’ Rose“ von 1962. Den Gesangspart übernahm der in Hamburg lebende amerikanische Musicalsänger Melvin Edmondson, der auch mit ungekünstelten Ansagen durch das Programm führte...

Im unbegleiteten Intro von „These foolish things“ bemerkte man, wie ähnlich sein Bariton der rauchig-sanften Stimme Nat „King“ Coles ist ... besonders schön zu hören in „When I Fall In Love“ das Edmondson im Duett mit Gesangskollegin Dolores Revels vortrug.

Barbara Steingiesser in der Rheinischen Post vom 23. 11. 2005

Nat King Coles Musik erklang wieder in der Autostadt

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Ovationen, Jubelrufe und donnernder Applaus. Die Besucher in der Autostadt waren restlos begeistert vom „Tribute to Nat King Cole“. Der Sänger Melvin Edmondson nahm sich der schweren Aufgabe an, die Lieder der Jazz-Legende zu singen und schnitt dabei ausgesprochen gut ab. Unterstützt wurde er dabei durch das 43-köpfige Björn Vüllgraf Orchestra. Der Orchesterleiter hatte die kompletten Arrangements nach der Vorlagen der vorhandenen Studioaufnahmen geschrieben. „Es existierte kein Notenmaterial mehr“, erklärte Vüllgraf.

Ein Jahr lang hat er sich die Noten herausgeschrieben. Entstanden ist dabei ein authentischer Klang, der nicht nur Herzen der Cole-Fans höher schlagen ließ. Melvin Edmondson stand diesem gewaltigen Klang in nichts nach. Der in Deutschland lebende US-Amerikaner intonierte mit weicher und zugleich kräftiger Stimme. „Diese Show ist weltweit einmalig“, betonte Produzent Stefan Trhal, der die Produktion initiierte. Seine Vision von einem authentischen Klang ging durch die Leistungen von Vüllgraf, Edmondson und den 43 Musikern in Erfüllung.

... und als bei der dritten Zugabe das „Unforgettable“ kam, hatte sich das Motto des Abends gefunden.

Robert Stockamp in den Wolfsburger Nachrichten vom 12.12.2005